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„Alle gegen Alle“ Ausstellung in der Eisfabrik Hannover

Eröffnung der zweiten „Alle gegen Alle“ Ausstellung in der Eisfabrik Hannover Am 11. Dezember 2025, wurde in der Weißen Halle der Eisfabrik Hannover (Seilerstraße 15F, 30171 Hannover) die Ausstellung „Alle gegen Alle“ eröffnet – ein Format, das durch seine radikale Offenheit und demokratische Haltung begeistert. Das Konzept der Veranstalter- Kunstschaffendengruppe Kong (unter Leitung von Anton Riebe) ist ebenso einfach wie ungewöhnlich: - Es gibt keine Jury und keine Vorauswahl. - Jede*r, der ein Werk einreicht – ob Malerei, Skulptur, Installation, Keramik oder Fotografie – darf es selbst in der Halle platzieren, solange Platz vorhanden ist. - Die Künstler*innen gestalten ihre Präsentation eigenständig, die Ausstellung bleibt unzensiert und ungeschönt. So entsteht ein überwältigendes Panorama der lokalen Kunstszene: Farben, Formen und Sujets begegnen sich frei und gleichberechtigt. Besucher*innen erleben eine Atmosphäre von Vielfalt, Freude und gegenseitigem Verständnis, die den Geist ...
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FLUXUS 2025 – OPEN TINY BIG -

FLUXUS 2025 – OPEN TINY BIG - Kunst als Zustand, nicht als Ausstellung Berlin, Oktober 2025. Zwischen Sonnenallee und Karl-Marx-Straße, dort wo der Alltag pulsiert und die Stadt ihre rauen, poetischen Seiten zeigt, öffnete sich für drei Tage ein Raum, der alles andere als gewöhnlich war: Der OPEN TINY KIEZKIOSK in der Treptower Straße 84 wurde zum Schauplatz eines künstlerischen Ausnahmezustands – FLUXUS 2025 & COLLAGE – OPEN TINY BIG. Was hier geschah, war keine Ausstellung. Es war ein Zustand. Ein Fluss. Eine Einladung zum Mitdenken, Mitfühlen, Mitgestalten. Rund 50 Besucher:innen – darunter Künstler:innen, Schriftsteller:innen, Kulturmanager:innen und kunstbegeisterte Flaneur:innen – fanden den Weg in diesen temporären Resonanzraum, der sich dem klassischen Kunstbetrieb entzog und stattdessen das Unfertige, das Spontane und das Prozesshafte feierte. Von Chicago über Hannover nach Berlin – eine Bewegung in Bewegung Bereits in Chicago hatte FLUXUS 2025 im August mit einem inte...

Fluxus 2025 & Collage – „Ja, dann ist das so!“

Postkunst auf Festival in Polen - PO-MOSTY 2025

In einer Welt, die von digitalen Reizen überflutet wird, wirkt Mail Art fast wie ein poetischer Anachronismus – und doch ist sie aktueller denn je. Auf dem diesjährigen internationalen Festival der visuellen Künste PO-MOSTY WIELOKULTUROWOŚCI in Częstochowa und Zawiercie nimmt Mail Art - Postkunst, eine besondere Rolle ein: als Medium der Verbindung, als künstlerischer Brief zwischen Kulturen und als stiller Protest gegen das Vergessen. Was ist Mail Art?  Mail Art – oder Postkunst – ist eine Kunstform, die seit den 1960er Jahren existiert und sich über das Versenden von Kunstwerken per Post definiert. Es geht nicht nur um das Objekt selbst, sondern um den Akt des Sendens, des Teilens, des Kommunizierens. In Zeiten von Algorithmen und automatisierten Nachrichten ist Mail Art ein zutiefst menschlicher Ausdruck. Mail Art auf dem Festival: Brücken aus Papier - Im Rahmen von PO-MOSTY 2025 wurde ein internationales Mail-Art-Projekt initiiert, das Künstler:innen aus über 40 Ländern einlädt...

Postkunst in Ungarn

In einer Zeit, in der das Alltägliche oft übersehen wird, gelingt der Ausstellung „Sör és kenyér“ – Bier und Brot – ein bemerkenswerter Kunstgriff: Sie erhebt das Gewöhnliche zum Gegenstand ästhetischer Reflexion. Vom 19. bis 24. August 2025 verwandelt sich Abschnitt 7 der Morpheusz-Galerie im Podmaniczky-Schloss in Aszód in ein Labor für künstlerische Transformation, kuratiert von Sz. Jánosi Erzsébet. Der Titel der Ausstellung ist mehr als ein folkloristisches Augenzwinkern. „Bier und Brot“ steht hier als poetische Metapher für die Spannung zwischen materieller Existenz und geistiger Nahrung – ein Thema, das in der zeitgenössischen Kunst zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Werke, die in diesem Rahmen gezeigt werden, oszillieren zwischen dokumentarischer Direktheit und konzeptueller Tiefe. Sie greifen das Alltägliche auf, um es zu dekonstruieren, zu verfremden und neu zu kontextualisieren. Ein kuratorisches Statement Die Handschrift von Sz. Jánosi Erzsébet ist deutlich spürbar: Ihre Au...

Fluxus 2025 – Ja, dann ist das so!

Fluxus 2025 – Ja, dann ist das so! Eine Ausstellung zwischen Chicago und Hannover – ein Zustand im Fluss. Fluxus ist mehr als ein Kunstbegriff – es ist eine Haltung, ein Impuls, ein Widerspruch gegen das Etablierte. Seit den frühen 1960er-Jahren steht Fluxus für die Auflösung von Grenzen: zwischen Kunstformen, zwischen Künstler:innen und Publikum, zwischen Kunst und Leben selbst. Der Begriff, geprägt von George Maciunas, bedeutet „fließen“ – und genau dieses Prinzip zieht sich durch die Geschichte und Gegenwart der Bewegung. Nach der eindrucksvollen Präsentation in Chicago im August 2025, bei der die Chicago Danztheatre Ensemble zur Bühne für Installationen, Performances und interaktive Momente wurde, setzt sich die Reise von Fluxus nun in Hannover fort. Am 6. und 7. September 2025 öffnet die Kunst & Musik Etage Hannover ihre Türen für die Ausstellung „Fluxus 2025 – Ja, dann ist das so!“, Initiiert von Lars Schumacher die im Rahmen des renommierten ZINNOBER Kunstfestivals gezeigt w...

Klimaprojekt A23A in der Galeria HMH in Port Andratx, Mallorca

Zwischen Ästhetik und Alarm   – Blick auf „A23a – The World’s Largest Iceberg“ zeigt die von Judith Sturm kuratierte Ausstellung vom 1. bis zum 15. August 2025 in der Galerie HMH in Port Andratx, Mallorca. Diese Galerie wird in diesem August zum Schauplatz einer ungewöhnlichen und bewegenden Ausstellung: „Mail Art Open Call N°1 – A23a“. Diese Initiative ist nicht nur ästhetisches Experiment, sondern vielmehr ein poetisch-politisches Statement zur Klimakrise.

Kunst als Brücke: „The Ocean Between VIII – Luminosity“ in Chicago

Kunst als Brücke: „The Ocean Between VIII – Luminosity“ in Chicago In einer Zeit, in der politische und gesellschaftliche Spannungen weltweit zunehmen, zeigt das Symposium "The Ocean Between VIII – Luminosity" in Chicago eindrucksvoll, wie Kunst als verbindende Kraft wirken kann. Unter der künstlerischen Leitung von Marianna Buchwald und Tamara Wasserman entfaltet sich eine transatlantische Plattform, die weit mehr ist als eine Ausstellung: Sie ist ein lebendiger Dialog zwischen Kulturen, Perspektiven und Ausdrucksformen. Kunstkritische Betrachtung: Begegnung durch Kreativität Was „Luminosity“ besonders macht, ist seine Konzeption als Ort des Miteinanders. Hier begegnen sich Künstler:innen aus unterschiedlichsten Ländern – Arbeiten im Rahmen des Fluxus 2025 Projektes von Ai Weiwei, der in Chicago ansässige Kulturanthropologe Dale Pesmen bis zu dem aus Hannover stammenden Lars Schumacher, dessen Projekt "Fluxus 2025" eine Hommage an die gleichnamige Avantgarde-...

KunstSalon Kasteel Daelenbroeck „Kinderrechten“ (Kinderrechte / Children´s Rights)

In den historischen Pferdeställen des Romantikhotels Kasteel Daelenbroeck in Herkenbosch entfaltet sich derzeit ein Projekt, das weit über die Grenzen klassischer Kunstausstellungen hinausgeht: Die Schau „Kinderrechten“ ist ein künstlerischer Appell für die Rechte junger Menschen – und ein bewegendes Beispiel für interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die Projektleiter:innen: Carmen Heemels & Ed Hanssen Im Zentrum stehen zwei Persönlichkeiten, die mit Leidenschaft und Vision dieses Projekt ins Leben gerufen haben:   • Carmen Heemels, bildende Künstlerin, Pädagogin und Kuratorin, ist die Initiatorin des KunstSalon. Mit feinem Gespür für Themen, die berühren und bewegen, schafft sie Ausstellungen, die nicht nur ästhetisch, sondern auch gesellschaftlich relevant sind.   • Ed Hanssen, konzeptueller Künstler mit internationaler Erfahrung, bringt eine expressive Bildsprache ein, die zwischen kindlicher Direktheit und erwachsener Reflexion pendelt. Seine Werke sind visuell...

We will find a solution

  „We will find a solution“ – Drei Positionen im Dialog: Kunst als kollektiver Denkraum im Berliner Kunstraum Reuter Berlin, 4.–6. Juli 2025 – Unter dem programmatischen Titel „We will find a solution“ wird vom 4. bis 6. Juli 2025 im Berliner Kunstraum Reuter eine dreitägige Gruppenausstellung mit partizipativer Ausrichtung stattfinden. Die Künstler:innen Asma Ounine, Rainer Wieczorek und Lars Schumacher präsentieren neue Werke und laden Besucher:innen aktiv zur Teilhabe ein.  Zentrales kuratorisches Anliegen ist es, die klassischen Grenzen zwischen Kunstproduktion, Rezeption und sozialem Raum aufzulösen – gemäß dem Leitmotiv: „create – develop – rethink“. Die Ausstellung wird organisiert von den Kuratoren für interaktive Kunstprozesse, dem Medienhaus für Kunst und Kultur e.V., dem Freundeskreis Kunstdemokratie e.V. sowie dem Kunstraum Reuter, einem renommierten Projektraum mit Fokus auf zeitgenössische Malerei und Mail Art.