Der Kunstraum MITTE37 soll ein Ort werden, an dem Kunst
nicht nur gezeigt wird, sondern gemeinsam gedacht, ausprobiert und
weiterentwickelt werden kann. Hier soll ein Raum entstehen, in dem Menschen
zusammenkommen, die neugierig sind – auf Bilder, auf Geschichten, auf neue
Perspektiven und vielleicht auch auf sich selbst. Aus dem Atelier der
Künstlerin Susanne Schumacher heraus wird sich ein hybrider Ort entwickeln, der
bewusst offen bleibt: für Experimente, für Begegnungen, für spontane Ideen und
für Projekte, die vielleicht erst im Gespräch entstehen.
MITTE37 soll kein klassischer White Cube sein und auch keine abgeschlossene Galerie. Vielmehr wird er sich mit jeder Ausstellung, jedem Besuch und jeder neuen Idee verändern. Mal wird er Atelier sein, mal Bühne, mal Wohnzimmer, mal Labor. Und immer soll er ein Ort werden, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen – über Kunst, über das Leben, über das, was uns bewegt.
Wer hier künftig ausstellt, mitarbeitet oder einfach vorbeischaut, wird Teil eines Netzwerks werden, das lokal verwurzelt und international verknüpft ist. Ob Chicago, Hannover oder Burgdorf: Die Wege sollen kurz sein, wenn man sie gemeinsam geht. Genau das soll MITTE37 ausmachen – die Freude daran, Dinge zusammen zu denken und zu tun.
Der Kunstraum lädt ausdrücklich dazu ein, sich einzubringen: mit eigenen Projekten, mit Fragen, mit Ideen, mit Lust auf Austausch. Ob Ausstellung, Workshop, Lesung, Performance oder etwas völlig anderes – vieles wird möglich sein, wenn es aus echter Neugier entsteht. MITTE37 soll ein Raum werden, der wächst, weil Menschen ihn mitgestalten.
Wer hier anklopft, wird nicht gefragt werden, ob er „reinpasst“, sondern was er ausprobieren möchte. Und oft wird daraus etwas entstehen, das vorher niemand geplant hat – und genau das soll diesen Ort so besonders machen.
Der Kunstraum MITTE37 ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie sich ein künstlerischer Ort aus einer persönlichen Praxis heraus zu einem offenen, kollektiven und zugleich präzise kuratierten Projekt entwickeln kann. Was hier entsteht, ist weniger ein klassischer Ausstellungsraum als vielmehr ein sozialer Resonanzkörper, in dem Kunst, Alltag und Gemeinschaft ineinandergreifen. MITTE37 versteht sich nicht als abgeschlossene Institution, sondern als ein Raum im Werden – ein Ort, der sich mit jeder Ausstellung, jedem Gespräch und jeder künstlerischen Geste weiter ausdehnt.
Aus kuratorischer Sicht ist besonders interessant, wie
MITTE37 die Grenzen zwischen Atelier, Kunstraum und sozialem Ort bewusst
verwischt. Die Initiative geht von der künstlerischen Praxis Susanne
Schumachers aus, die seit Jahren zwischen Fotografie, Fluxus, Mail Art und
performativen Ansätzen arbeitet. Diese Offenheit für Prozesshaftigkeit, für
Zwischenräume und Übergänge prägt auch die Struktur des Kunstraums. MITTE37 ist
kein Ort, der fertige Antworten präsentiert, sondern einer, der Fragen stellt –
und der Besucher*innen einlädt, Teil dieser Fragestellungen zu werden.
Die Programmatik des Raumes folgt einer klaren, aber nicht
starren Dramaturgie: TIMEPICTURE als introspektiver Auftakt, EXPANDED FIELD als
transatlantischer Dialog, FRESH MOVES als regionales Frühjahrsformat, 37 * HAVE
A LOOK als internationale Mail-Art-Ausstellung und die Sammlung Schumacher als
Reflexionspunkt zum Jahresbeginn. Diese Formate sind nicht nur organisatorische
Kategorien, sondern kuratorische Denkfiguren, die unterschiedliche Energien,
Öffentlichkeiten und künstlerische Sprachen zusammenbringen.
Besonders hervorzuheben ist die internationale Ausrichtung,
die sich nicht als Prestigeprojekt versteht, sondern als gelebte Praxis. Die
Kooperation mit Chicago – insbesondere im Rahmen von THE OCEAN BETWEEN – zeigt,
wie MITTE37 kulturelle Räume miteinander verknüpft, ohne dabei die lokale
Verankerung zu verlieren. Der Kunstraum wird so zu einem Ort, an dem globale
Diskurse in einem kleinstädtischen Kontext sichtbar werden, ohne ihre
Komplexität einzubüßen.
Gleichzeitig bleibt MITTE37 ein Raum der Niedrigschwelligkeit. Die Offenheit für Besucher*innen, die Einladung zur Mitgestaltung, die Nähe zwischen Kunstschaffenden und Publikum – all das schafft eine Atmosphäre, die selten in institutionellen Kontexten zu finden ist. Hier entsteht ein Modell, das man als Community-based Contemporary Art Space bezeichnen könnte: ein Ort, der künstlerische Qualität ernst nimmt, ohne sich in Exklusivität zu verlieren.
Kritisch betrachtet liegt die Stärke des Projekts genau in dieser Balance: MITTE37 ist weder ein reines Atelier noch eine klassische Galerie, weder ein Off-Space noch ein Community Center – und gerade diese Unschärfe macht den Raum produktiv. Er ist flexibel genug, um Experimente zu ermöglichen, und zugleich strukturiert genug, um ein konsistentes Jahresprogramm zu tragen. Die Herausforderung der kommenden Jahre wird darin bestehen, diese Offenheit zu bewahren, während der Raum weiter wächst und sich professionalisiert.
Doch schon jetzt lässt sich sagen: MITTE37 ist
ein Ort, der zeigt, wie zeitgenössische Kunst heute funktionieren kann –
dialogisch, vernetzt, prozesshaft, offen. Ein Raum, der nicht nur Kunst zeigt,
sondern Beziehungen stiftet. Ein Raum, der nicht nur ausstellt, sondern
einlädt. Ein Raum, der nicht nur existiert, sondern entsteht.
MITTE37 soll kein klassischer White Cube sein und auch keine abgeschlossene Galerie. Vielmehr wird er sich mit jeder Ausstellung, jedem Besuch und jeder neuen Idee verändern. Mal wird er Atelier sein, mal Bühne, mal Wohnzimmer, mal Labor. Und immer soll er ein Ort werden, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen – über Kunst, über das Leben, über das, was uns bewegt.
Wer hier künftig ausstellt, mitarbeitet oder einfach vorbeischaut, wird Teil eines Netzwerks werden, das lokal verwurzelt und international verknüpft ist. Ob Chicago, Hannover oder Burgdorf: Die Wege sollen kurz sein, wenn man sie gemeinsam geht. Genau das soll MITTE37 ausmachen – die Freude daran, Dinge zusammen zu denken und zu tun.
Der Kunstraum lädt ausdrücklich dazu ein, sich einzubringen: mit eigenen Projekten, mit Fragen, mit Ideen, mit Lust auf Austausch. Ob Ausstellung, Workshop, Lesung, Performance oder etwas völlig anderes – vieles wird möglich sein, wenn es aus echter Neugier entsteht. MITTE37 soll ein Raum werden, der wächst, weil Menschen ihn mitgestalten.
Wer hier anklopft, wird nicht gefragt werden, ob er „reinpasst“, sondern was er ausprobieren möchte. Und oft wird daraus etwas entstehen, das vorher niemand geplant hat – und genau das soll diesen Ort so besonders machen.
Der Kunstraum MITTE37 ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie sich ein künstlerischer Ort aus einer persönlichen Praxis heraus zu einem offenen, kollektiven und zugleich präzise kuratierten Projekt entwickeln kann. Was hier entsteht, ist weniger ein klassischer Ausstellungsraum als vielmehr ein sozialer Resonanzkörper, in dem Kunst, Alltag und Gemeinschaft ineinandergreifen. MITTE37 versteht sich nicht als abgeschlossene Institution, sondern als ein Raum im Werden – ein Ort, der sich mit jeder Ausstellung, jedem Gespräch und jeder künstlerischen Geste weiter ausdehnt.
Gleichzeitig bleibt MITTE37 ein Raum der Niedrigschwelligkeit. Die Offenheit für Besucher*innen, die Einladung zur Mitgestaltung, die Nähe zwischen Kunstschaffenden und Publikum – all das schafft eine Atmosphäre, die selten in institutionellen Kontexten zu finden ist. Hier entsteht ein Modell, das man als Community-based Contemporary Art Space bezeichnen könnte: ein Ort, der künstlerische Qualität ernst nimmt, ohne sich in Exklusivität zu verlieren.
Kritisch betrachtet liegt die Stärke des Projekts genau in dieser Balance: MITTE37 ist weder ein reines Atelier noch eine klassische Galerie, weder ein Off-Space noch ein Community Center – und gerade diese Unschärfe macht den Raum produktiv. Er ist flexibel genug, um Experimente zu ermöglichen, und zugleich strukturiert genug, um ein konsistentes Jahresprogramm zu tragen. Die Herausforderung der kommenden Jahre wird darin bestehen, diese Offenheit zu bewahren, während der Raum weiter wächst und sich professionalisiert.