- die Präsentation von Werken internationaler Künstlerinnen und Künstler,
- die dokumentarischen Beiträge aus dem deutschen Mail‑Art‑Kontext,
- die Einladung zum Dialog als zentraler Bestandteil des Kunstraums MITTE37.
Die Eröffnung der Ausstellung „Sammlung Schumacher I – Mail Art Across Continents“ im Kunstraum MITTE37 war ein konzentrierter und dialogreicher Auftakt. Zwischen den BrainCell‑Arbeiten von Ryosuke Cohen, den großformatigen Originalen von Mustafa Cevat Atalay sowie den überwiegend deutschsprachigen Dokumentationen zu Mail‑Art‑Ausstellungen – darunter Beiträge aus dem Büz Minden, Artist Matter von Hans Braumüller (Hamburg) und Arbeiten von Lutz Anders (Berlin) – entwickelte sich ein intensiver Austausch über Mail Art als globale Beziehungskunst.
Die Ausstellung präsentiert Werke aus der jahrzehntelangen internationalen Korrespondenz der Künstlerin Susanne Schumacher. Ihr Archiv ist ein lebendiges Geflecht aus Begegnungen, Handschriften und spontanen Impulsen – ein eindrucksvoller Beleg für die Vielfalt und Offenheit dieser Kunstform. Mail Art entsteht im Zwischenraum: zwischen Absender und Empfänger, zwischen Papier und Welt. Genau diesen Zwischenraum macht MITTE37 erfahrbar.
Als unabhängiger Kunstraum versteht sich MITTE37 als Plattform für künstlerische Prozesse, internationale Kooperationen und kuratorische Experimente. Die Ausstellung eröffnet einen neuen Resonanzraum für die globale Mail‑Art‑Community und zeigt, wie ein lokaler Ort Teil eines weltweiten Netzwerks werden kann.
Die Ausstellung ist weiterhin nach Vereinbarung geöffnet und lädt dazu ein, in dieses internationale Geflecht aus Korrespondenz, Kunst und Gemeinschaft einzutauchen.
