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#2StatesNOW in der der Cubus Kunsthalle in Duisburg

Mit der Ausstellung #2StatesNOW setzte der in Dinslaken lebende Mail-Art-Künstler Reiner Langer ein eindrucksvolles Zeichen für Frieden, Dialog und internationale Solidarität. Das Projekt knüpfte an sein seit über fünf Jahrzehnten bestehendes internationales Kunstnetzwerk „Against War“ an und wurde in Kooperation mit der cubus kunsthalle in Duisburg realisiert.

Bereits im August hatte Langer Künstlerinnen und Künstler aus seinem weltweiten Netzwerk eingeladen, sich mit eigenen Arbeiten an der Ausstellung zu beteiligen. Die Resonanz fiel überwältigend aus: Über Wochen hinweg trafen in Duisburg und Dinslaken Werke aus zahlreichen Ländern und von mehreren Kontinenten ein. Jede Sendung war ein persönliches Statement – ein künstlerischer Beitrag zu einem der global relevantesten friedenspolitischen Themen.

Die bewusste Entscheidung, ausschließlich analoge Post zu verwenden, prägte das Projekt entscheidend. Sie verlieh dem Austausch eine entschleunigte, persönliche und dialogische Qualität, die in deutlichem Kontrast zur digitalen Schnelllebigkeit stand. Die eingegangenen Arbeiten spiegelten eine große Vielfalt an Techniken, Perspektiven und kulturellen Hintergründen wider und machten zugleich sichtbar, wie stark das Thema weltweit bewegt.

Reiner Langer, seit den frühen 1970er-Jahren eine prägende Figur der internationalen Mail-Art-Bewegung, verstand auch diese Ausstellung als Teil seines offenen Netzwerks künstlerischer Stimmen gegen Krieg, Gewalt und Ausgrenzung. „Against War“ war in den vergangenen Jahrzehnten weltweit in Ausstellungen, Archiven und Austauschformaten präsent – und #2StatesNOW führte diese Tradition konsequent fort.

Die cubus kunsthalle Duisburg, unter der Leitung der Kunsthistorikerin Dr. Claudia Schaefer, bot dem Projekt einen idealen Rahmen. Als unabhängige Institution für zeitgenössische Kunst mit internationalem Fokus versteht sie sich als Ort für gesellschaftlich relevante Positionen, interdisziplinären Diskurs und globale Perspektiven. Politische Kunst, Fragen von Demokratie, Freiheit und Verantwortung sowie partizipative Formate gehören zu ihren Schwerpunkten – Themen, die in #2StatesNOW auf besondere Weise zusammenfanden.

Die Ausstellung wurde am 1. Februar 2026 feierlich eröffnet. Dr. Tagrid Youssef, Leiterin der Kulturabteilung der Stadt Dinslaken, hielt die Eröffnungsrede und betonte die Bedeutung des Projekts für die Region und darüber hinaus. Die Veranstaltung machte deutlich, wie Kunst Brücken schlagen kann, wo politische Prozesse ins Stocken geraten, und wie wichtig internationale künstlerische Stimmen in gesellschaftlichen Debatten sind.

Mit #2StatesNOW entstand ein Raum, in dem globale Perspektiven auf Frieden und Koexistenz sichtbar wurden – ein Raum, der zeigte, wie kraftvoll Kunst sein kann, wenn sie Grenzen überwindet und Menschen miteinander ins Gespräch bringt.

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