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KUNST MACHT SICHTBAR – AUSSTELLUNG IN NORDSTEMMEN

KuNo – Kunsthaus Nordstemmen

Zur Vernissage am 12. Februar um 18.00 Uhr anlässlich der Neu-Eröffnung des “KuNo – Kunsthaus Nordstemmen e.V.” wird eingeladen.

Gastkünstler sind Renate Golde, Mansha Friedrich, Gabriele Klimek,Kirsten Handelmann, Cornelia Brand-Sarstedt, Elisabeth Kopjar, Susanne Eisermann, Suleika Riemann, Inga Mihailovic und Lars Schumacher. Für die Musik sorgt Franz Gottwald

Begrüßung: Kim-Denise Uhe , 1. Vorsitzende KuNo – Kunsthaus Nordstemmen e.V.; Grußworte: Dr. Cornelia Ott, stellv. BürgermeisterIn der Gemeinde Nordstemmen; Birgit Krauß, Leiterin des Kulturbüros des Landkreises Hildesheim und Stefan Könneke.

Kunst macht sichtbar ist ein Projekt des Kunsthaus Nordstemmen, das regionale Gegenwartskunst in einer Weise präsentiert, die Begegnung, Austausch und Wahrnehmung gleichermaßen fördert. Das Kunsthaus Nordstemmen e.V., 2015 gegründet und seit 2016 in der Hauptstraße 32 aktiv, vereint Atelierhaus und Kunstverein unter einem Dach und verfolgt das Ziel, Kunst und Kultur in Nordstemmen und der umliegenden Region nachhaltig zu stärken. Die Einrichtung stellt kostengünstige Ateliers für Künstlerinnen und Künstler bereit und öffnet ihre Räume zugleich für die Öffentlichkeit, wodurch ein Ort entsteht, an dem künstlerische Produktion und kulturelle Teilhabe unmittelbar ineinandergreifen. Die Arbeitsräume dienen nicht nur der künstlerischen Entwicklung der ansässigen Kunstschaffenden, sondern verwandeln sich regelmäßig in Ausstellungs- und Kursräume, die den Dialog zwischen Kunst und Publikum ermöglichen und vertiefen.

Die erste Ausstellung des Vereins markierte einen wichtigen kuratorischen Auftakt und präsentierte Werke von Renate Golde, Mansha Friedrich, Gabriele Klǐmek, Kirsten Handelmann, Cornelia Brand‑Sarstedt, Elisabeth Kopjar, Susanne Eisermann, Suleika Riemann, Inga Mihailovic und Lars Schumacher. Die Vernissage, musikalisch begleitet von Franz Gottwald, wurde zu einem sozialen Ereignis, das die Grundhaltung des Kunsthauses bereits klar formulierte: Kunst entsteht im Austausch, entfaltet sich im Gespräch und gewinnt Bedeutung durch die Resonanz der Betrachtenden. Das Kunsthaus Nordstemmen versteht Kunst als Kommunikationsraum, als ein Feld, in dem Wahrnehmung, Reflexion und soziale Interaktion miteinander verwoben sind. Die Ausstellungen sind nicht als abgeschlossene Präsentationen konzipiert, sondern als offene Denklandschaften, die Besucherinnen und Besucher einladen, Fragen zu stellen, Positionen zu hinterfragen und eigene Perspektiven einzubringen.

In dieser Haltung spiegelt sich ein Verständnis von Kunst wider, das sich an internationalen Diskursen orientiert und zugleich eine regionale Verankerung besitzt. Das Kunsthaus zeigt, wie lokale Kunstorte zu Laboren globaler Fragestellungen werden können, indem sie Transparenz, Prozesshaftigkeit und gemeinschaftliche Praxis in den Mittelpunkt stellen. Nordstemmen mag kein urbanes Kunstzentrum sein, doch gerade darin liegt die besondere kulturelle Kraft des Hauses: Es schafft Sichtbarkeit für regionale Künstlerinnen und Künstler, stärkt die kulturelle Infrastruktur und eröffnet Räume für künstlerische Entwicklung jenseits der großen Metropolen. Damit wird das Kunsthaus Nordstemmen zu einem Beispiel dafür, wie dezentrale Orte neue Impulse setzen können, indem sie Kunst nicht als exklusives Ereignis, sondern als gemeinschaftlich geteilte Erfahrung begreifen.

Kunst macht sichtbar ist somit nicht nur ein Projekttitel, sondern ein kuratorisches Versprechen: Kunst zeigt, was Gemeinschaft möglich macht, und macht sichtbar, wie künstlerische Praxis im Austausch mit der Öffentlichkeit zu einem lebendigen, relevanten Bestandteil kultureller Gegenwart wird.




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