Direkt zum Hauptbereich

Kunstausstellung „Vom Anhalten des Verschwindens“ in Lamspringe

Lamspringer September | 

Im südlichen Niedersachsen, in Lamspringe ist gestern in seiner 24. Auflage die Kunst- und Kulturveranstaltung „Lamspringer September“gestartet. Zahlreiche Einzelveranstaltungen im Bereich der bildenden Kunst, Musik, Literatur, Philosophie und Theater setzen den Ort im Städteviereck Alfeld–Bad Salzdetfurth–Bockenem–Bad Gandersheim kulturell gut in Szene.



Die Kunstausstellung „Vom Anhalten des Verschwindens“ findet in einigen Ladengeschäften der Hauptstraße von Lamspringe statt. Stephan Halter, in Lamspringe aufgewachsen und heute als Künstler in Berlin tätig, will mit seinem Ausstellungskonzept den Leerstand von Ladengeschäften im Ort nutzen um dort sogenannte Projekträume oder Off-Spaces einzurichten. Er wird Künstler motivieren ihre Ideen zu realisieren und möchte somit auch auf Problemfelder aufmerksam machen. Hat die rasante und ungebremste Mietpreisentwicklung in den zentralen Bezirken der Großstädten bei gleichzeitig steigender Zuwanderung ein Zusammenhang mit dem sterben und veröden der ländlichen Gebieten ein Zusammenhang; lassen sich Gemeinsamkeiten entdecken?Eine künstlerische Auseinandersetzung wird in den kommenden Tagen in einer Gruppenausstellung zu sehen sein. In einer Post – Kunst Ausstellung „Vom Anhalten des Verschwindens“ sind auch kleinere Arbeiten von Susanne Schumacher und Lars Schumacher zu sehen. Während von Lars Schumacher die ausgezeichnete Fotografie „Haltepunkt Otze“ zu sehen sein wird, so hat Susanne Schumacher einige Tage vor Ort in Lamspringe mit Bürgern der Stadt gearbeitet und zwei Fotoarbeiten in der Ausstellung. Die Gruppenausstellung findet in den Räumlichkeiten dem ehemaligen Geschäft "Elektro Becker" in der Hauptstr. 23 vom 5. - 19. September 2014 in der Zeit von 16.00 - 19.00 Uhr statt. Finissage 20. September 2014 von 18.00 bis 21.00 Uhr. 

Rund um das Kloster gibt es diverse Spiel- u. Veranstaltungsorte, einen Skulpturenweg. Auch zahlreiche Ladengeschäfte beteiligen sich einen Monat lang und bieten Platz für viele renommierte Künstler. Es gibt u.a. ein Konzert mit Solisten der Berliner Philharmoniker, B.B. & The Blues Shacks, Marcia Bittencourt (aus Brasilien), eine Lesung mit Christian Berkel und der Comedian Herr Holm stellt sein neues Programm „Alle Achtung“ vor. International wird es in einer Ausstellung zu Nelson Mandela: 17 Künstler aus 12 Ländern - von Immendorf, Uecker bis Esther Mahlangu - haben sich speziell für Mandelas ‘Kinder in Not’ engagiert. Der Initiator des Engagements, Ernst August Quensen, stellt den Kunst-Koffer “Dialogue of Cultures” mit aufregenden Geschichten vor. 


Weitere Informationen:

Lamspringer September: http://www.lamspringer-september.de/aktuelles

Kunstprojekt "Vom Anhalten des Verschwindens":http://www.vomanhaltendesverschwindens.blogspot.com

Susanne Schumacher: http://www.susanneschumacher.de

Lars Schumacher: http://www.larsschumacher.de

Beliebte Posts aus diesem Blog

Postkunst auf Festival in Polen - PO-MOSTY 2025

In einer Welt, die von digitalen Reizen überflutet wird, wirkt Mail Art fast wie ein poetischer Anachronismus – und doch ist sie aktueller denn je. Auf dem diesjährigen internationalen Festival der visuellen Künste PO-MOSTY WIELOKULTUROWOŚCI in Częstochowa und Zawiercie nimmt Mail Art - Postkunst, eine besondere Rolle ein: als Medium der Verbindung, als künstlerischer Brief zwischen Kulturen und als stiller Protest gegen das Vergessen. Was ist Mail Art?  Mail Art – oder Postkunst – ist eine Kunstform, die seit den 1960er Jahren existiert und sich über das Versenden von Kunstwerken per Post definiert. Es geht nicht nur um das Objekt selbst, sondern um den Akt des Sendens, des Teilens, des Kommunizierens. In Zeiten von Algorithmen und automatisierten Nachrichten ist Mail Art ein zutiefst menschlicher Ausdruck. Mail Art auf dem Festival: Brücken aus Papier - Im Rahmen von PO-MOSTY 2025 wurde ein internationales Mail-Art-Projekt initiiert, das Künstler:innen aus über 40 Ländern einlädt...

Fluxus 2025 – Ja, dann ist das so!

Fluxus 2025 – Ja, dann ist das so! Eine Ausstellung zwischen Chicago und Hannover – ein Zustand im Fluss. Fluxus ist mehr als ein Kunstbegriff – es ist eine Haltung, ein Impuls, ein Widerspruch gegen das Etablierte. Seit den frühen 1960er-Jahren steht Fluxus für die Auflösung von Grenzen: zwischen Kunstformen, zwischen Künstler:innen und Publikum, zwischen Kunst und Leben selbst. Der Begriff, geprägt von George Maciunas, bedeutet „fließen“ – und genau dieses Prinzip zieht sich durch die Geschichte und Gegenwart der Bewegung. Nach der eindrucksvollen Präsentation in Chicago im August 2025, bei der die Chicago Danztheatre Ensemble zur Bühne für Installationen, Performances und interaktive Momente wurde, setzt sich die Reise von Fluxus nun in Hannover fort. Am 6. und 7. September 2025 öffnet die Kunst & Musik Etage Hannover ihre Türen für die Ausstellung „Fluxus 2025 – Ja, dann ist das so!“, Initiiert von Lars Schumacher die im Rahmen des renommierten ZINNOBER Kunstfestivals gezeigt w...

Goethe-Institut e. V. - Nachrichten aus der Bildenden Kunst in Deutschland

Nachrichten aus der Bildenden Kunst in Deutschland 48 Stunden Kunst – eine Symbiose (05.10.2012) Vom 5. bis 7. Oktober 2012 wird das Sofaloft in Hannover-Südstadt zum achten Mal 48 Stunden lang mit Kunst in sämtlichen Varianten bespielt. In der achten Ausgabe der Veranstaltung „48 Stunden“ in Hannover bewarben sich die Künstler nicht zu einem festen Thema sondern mussten mit den Zahlen 1925132915195 umgehen können. Ein System nennt Veranstalter Ralf Sommer die Vorgabe. Die Künstler, die enträtseln sollten, was die Zahlen bedeuten – das Ergebnis hieß „Symbiose“ – suchten sich im Anschluss einen Symbiosepartner. So entstanden ungewöhnliche Künstler-Kombinationen wie zum Beispiel Maler und Tänzer, Schriftsteller und Fotograf oder Musiker und Produktdesigner. Die Ergebnisse dieser Symbiose können in einer 48 Stunden langen Ausstellung betrachtet werden. Unter anderem präsentieren der Bildhauer Frederik Krahforst und der Fotograf Lars Schumacher die Installation FEM – eine audiovisuelle ...