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Correio do Porto Exhibition "THE RIVER"

Correio do Porto, das unabhängige digitale Magazin der Hafenstadt Porto, versteht sich als ein Ort für Geschichten, die aus der materiellen Welt stammen und im digitalen Raum weitergetragen werden. Es ist ein Medium, das die lange Tradition des Lesens – Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Comics, Postkarten, Plakate, Kataloge – in die Gegenwart überführt und sich selbst als „Papiergeneration, die im digitalen Meer segelt“ beschreibt. Jedes Jahr lädt das Magazin Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern ein, ein Werk einzusenden, das ein Thema zwischen lokaler Verankerung und globaler Perspektive reflektiert. Diese Einladung ist nicht nur ein Beitrag zur kulturellen Vielfalt der Stadt, sondern ein bewusstes kuratorisches Statement: Kunst wird hier als ein Archiv gelebter Erfahrung verstanden, als ein Resonanzraum, in dem persönliche Biografien und urbane Identitäten miteinander verschmelzen. Für die zweite Teilnahme des deutschen Filmemachers und Fotografen Lars Schumacher wählte er ein Bild vom East River in Manhattan – ein Ort, an dem er seit 2012 wiederholt und über lange Zeiträume gearbeitet und gelebt hat. Die Wahl dieses Motivs ist nicht zufällig: Der East River ist ein urbanes Strömungsbild, ein Übergang zwischen Stadt, Wasser und Bewegung, ein Ort, an dem sich die Dynamik New Yorks in einer einzigen Linie verdichtet. In der Logik von Correio do Porto wird dieser Fluss zu einem globalen Gegenstück des Douro, zu einer Brücke zwischen zwei Städten, die beide durch Wasser, Geschichte und Melancholie geprägt sind. Die portugiesische Redaktion beschreibt Schumacher als deutschen Regisseur und Fotografen, geboren in Burgwedel und heute in Burgdorf bei Hannover lebend. Seine ersten visuellen Arbeiten entstanden im Kontext des historischen Moments der deutschen Wiedervereinigung, einem Ereignis, das seine Generation tief geprägt hat. Die Redaktion erinnert daran, dass Schumacher Portugal erstmals in Peniche erlebte, wo der Atlantik und die Weite der Küstenlandschaft seine Wahrnehmung formten. Porto kennt er seit seiner Ankunft über die Maria-Pia-Brücke – ein Moment, den er als „unvergesslich“ beschreibt. Wenn er Fado hört, denkt er an die Zeit zurück, die er in Portugal verbracht hat, und er bekennt offen, dass er gern wiederkehren würde. Diese biografischen Linien – Ostdeutschland 1989, Peniche, Porto, New York – bilden ein Netz aus Erinnerungsräumen, das sich in Schumachers fotografischer und filmischer Arbeit immer wieder zeigt. Seine Teilnahme an Correio do Porto ist daher nicht nur ein Beitrag zu einem Magazin, sondern ein kuratorisch relevanter Akt: ein Künstler, dessen Werk sich seit Jahrzehnten mit Bewegung, Übergängen und urbanen Atmosphären beschäftigt, antwortet auf eine Einladung aus einer Stadt, die selbst ein Ort des Übergangs ist. Das eingesandte Bild vom East River fügt sich in diese Erzählung ein wie ein Kapitel eines größeren visuellen Tagebuchs – ein Tagebuch, das zwischen Kontinenten, Sprachen und kulturellen Räumen navigiert und dabei stets die Frage stellt, wie Orte zu inneren Landschaften werden.

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The Independent digital magazine of Porto (PT) and Porto (district). It tells stories of life (people and things) of a world apart (physical and news). Spread news of the other world when you talk about Porto. Correio do Porto is designed for users with many hours of reading (books, magazines, newspapers, comics, cartoons, postcards, stamps, posters, leaflets, catalogs, etc.). It is the generation of paper to sail in the digital sea. Each year Correio do Porto ask artist to sent artworks with a theme what is local and global. The magazine writes about each artist. Thank you that I´m in for the second time. This year I sent a picture from the east river in NYC; a place where I spent a long time since 2012.

[D]Das unabhängige digitale Magazin von Porto (PT) erzählt Geschichten über das Leben (Menschen und Dinge) in unserer Welt. Es verbreite Neuigkeiten in portugiesischer Sprache und versucht diese Themen mit Porto, der Hafenstadt im norden des Landes in Zusammenhang zu bringen.  Correio do Porto richtet sich an Benutzer mit vielen Lesestunden (Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Comics, Cartoons, Postkarten, Briefmarken, Plakate, Faltblätter, Kataloge usw.). Sie schreiben über sich, sie sei die Papiergeneration, die im digitalen Meer segelt. Jedes Jahr bittet Correio do Porto Künstler, Kunstwerke zu einem  lokal und globalen Thema zu senden. Das Magazin schreibt über jeden Künstler in portugiesischer Sprache und bietet einige Hintergrundinformationen. Vielen Dank, dass ich zum zweiten Mal dabei sein kann. Dieses Jahr habe ich ein Bild vom East River (Manhattan, NYC) geschickt. Ein Ort, an dem in den vergangenen fünf Jahren viel Zeit verbracht habe.


From the Independent digital magazine of Porto (PT):

Lars Schumacher é realizador de cinema e fotógrafo alemão. Nasceu em Burgwedel e vive hoje em Burgdof, Hannover, Baixa Saxónia. A queda do muro de Berlim, facto histórico vivido pelos alemães de modo muito intenso, serviu de tema para os seus primeiros trabalhos de comunicação visual. A primeira vez que visitou Portugal esteve em Peniche onde pôde apreciar o oceano Atlântico. Conhece o Porto e não esquece a chegada de comboio sobre a ponte Maria Pia: inesquecível. Quando ouve fado lembra-se dos tempos que passou por cá. Confessa que gostaria de voltar novamente.

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