Direkt zum Hauptbereich

FOTOGRAFIE IN NEW YORK

New York City (Vereinigte Staaten): New York Library | In den kommenden Wochen werden gleich mehrere Arbeiten aus der Region Hannover in der amerikanischen Metropole New York ausgestellt.
Susanne Schumacher zeigt eine Auswahl aus Ihrer Fotografie-Serie “Tattoo – Geschichten auf der Haut”, die im vergangenen Herbst bereits in der Galerie Kramski in Burgdorf erstmals ausgestellt wurde. Drei Aufnahmen entstammen aus der Tattoo – Serie, einer sensible Fotodokumentation, die den Betrachter/in in die Welt der Geschichten auf der Haut hineinführt. Es ist die Fortführung einer Langzeit-Studie in Kunstform der Bildenden Kunst mittels der zeitgenössischen Fotografie, die 2009 für die Serie Leidenschaft und “Face to Face” (2012) begann.
Die Bedürfnisse des Menschen spielen in der Arbeit von Lars Schumacher eine zentrale Rolle. In den Bereichen Film, Fotografie und der Sozialen Plastik entstehen eigenständige Kunstprojekte die konzeptuelle und kommunikative Anteile haben. Ebenfalls drei Arbeiten werden von Ihm in der New Yorker Bücherei am Hudson Park ausgestellt.
Für beide, Susanne Schumacher und Lars Schumacher, ist es in diesem Jahr bereits die zweite Ausstellung im öffentlichen Raum von New York. Im Frühjahr 2015 haben Beide bereits in der Halle der Staten Island Fähre in einer Gemeinschaft -Ausstellung zum Jubiläum der DADA- Bewegung einige Arbeiten vorgestellt.
Die Resonanz für zeitgenössische europäische Kunst in den USA ist gut, beide haben in den vergangenen Jahren wiederholt Arbeiten in den USA ausstellen können und waren bereits im Phoenix Art Museum, in einer Galerie in San Francisco und im Gebäude der Vereinten Nationen, New York (Susanne Schumacher) vertreten.
Die Vernissage findet am 01.12.2015 in der New York Library (Hudson Park) statt. Die Ausstellung mit dem Titel “New York – Big Apple I” ist vom 01.12.2015 – 31.12.2015 (außer am Sonn- u. Feiertag) geöffnet und wird von der New Yorker Boyer Foundation organisiert. Alle Arbeiten werden im Anschluß an die Ausstellung für einen gemeinnützigen und kulturellen Zweck durch die Boyer Foundation dem amerikanischen Kunstmarkt zur Verfügung gestellt. Wer die Ausstellung evtl. während eines Christmas-Shopping besuchen möchte kann die genauen Öffnungszeiten unter http://www.newyorkboyerfoundation.tk erfahren.
Insgesamt sind 19 deutsche Künstler in der internationalen Teilnehmerliste vertreten: AGAR, Meral; ALCALDE, José; ANDERSON, Sharon; ANGEL, Vycki; BAKAR, Rasfan Abu;BAKER, Carlyle; BALDASSINI, Paola; BARACCHI, Tiziana; BARBOSA, Andres Alfonso Magaña; BARREIRO, Manoel Bonabal; BATTISTELLA, Elisa; BEEKE, Lutz; BENNETT, C. Mehrl; BERICAT, Pedro; BIBB, Gary A.; BOYER, Chevalier Daniel C.; BOYER, Gretchen Glazier; BOYER, Dr. Hugh Eisenhart; BOYER, Lady Sílvia Soares; BUNUS, Ioan; BURGESS, Sally Ryan; CAMPAL, José L.; CANARD, Richard; CARNEIRO, Renata; CARRASCO, Emilio; CARVALHO, Maria Eduarda; CASTAÑER, Ana; CASTELLÓ, Antonia Mayol; CERNJUL, Viviana; CHUNG, Jeanette W.; COHEN, Ryosuke; COSTOPOULOS, Periklis; CSABA, Pál; CULLÁ, Daniel de; DEALESSI, Albina; DEBERARDINIS, Rosetta; DORNELLES, Nancy; ELÇI, Türkan; ENAGE, Dante; FALLER, Wolfgang; FERREIRA, Cristina; FIGUEIREDO, Luís; FRANSEZ, Süzet; FRANZEN, Piet; FRISCHAUF, Elisabeth; GENNIMATA, Antonia; GILES, Fabian; GIUDICI, Carlo Maria; GRUNDMANN, Elke; GUILD, Henry; GURULEVA, Natasha; HALBRITTER, Roland; HORN, Andreas; HORTA, Maria João; IGNJACIC, Ines; JANSSEN, Ruud; JEAN, Connie; JENNINGS, John; JIMENEZ, Miguel; JOHNSON, Jonathan; KEPÇE, Öznur; KLENNERT, Hagen; KLERK, Lien de; KOSLAR, Michael; KRAUS, Wolfgang; LAKE, Reagan; LAWLEY, Simon; LETTNIN, Alexandre; LEWCZUK, Luiza Alexandra; LÓPEZ, Susana G.; LUIGETTI, Serse; MANNING, Russell; MARINHO, Dórian Ribas; MATARRESE, Pietro Romano; MENDEZ, Nancy Raen; METZGAR, Matt; Miche Art Universalis; MIKFELT, Gitte Lore; MIKFELT, Mirjam Mölder; MILINKOV, Ljubomir; MIZZI, Denis; MORÉ-RIBERA, Valenti; MOREL, Servane; MORRISON, Cynthia; MOSSRI, Carlos; MOUSINHO, António; MUELLER, Peter; MURPHY, Marilyn; NGAWA, Ba Djibril; NICKERSON, Kevin; NIKOLTSOU, Katerina; NISS, Andrew Maximilian; OLBRICH, Jürgen O.; OOYEN, Henk J. Van; PACE, Andre; PACHECO, Lilian; PADIN, Clemente; PAR B.; PERTONE, Silvano; PINTER, Klaus; PLOETZ, Reinhard; PLUME, Terry Reid de; POBO, Ana; RABELO, Dione; RADEN, Ti Ar; RESTREPO, Tulio; REX, Monica; ROSS, Anja Ch.; SALAMAT, Arao; SALGADO, Lautaro; SALMASO, Marina; SCALA, Roberto; SCARANO, Franco; SCHMIDT, Sandra Simone; SCHOLL, Colin; SCHUMACHER, Lars; SCHUMACHER, Susanne; SCLAIR, Nicole; SERRANO, Manuel Sainz; SHEEHAN, Marian; SOARES, Dr. Abílio Oliveira; STARBUCK, Honoria; STILIACHUS; STRADA, Giovanni; STRADA, Renata; SVOZILIK, Jaromir; THEUNINCK, Jan; THOMAS, James E.; TOFU; TORKILDSON, Tim; TRESS, Horst; TURSOLUK, Hilal; VALERIAN, Mzia; VEDOVA, Michel Della; VERHAEGHE, Marjan; VIGO, Paul; VIRGILIO, Daniele; VISSERS, Miranda; WARREN, Simon; WENDLAND, Holger; WINKELMAN, Ludo; WOOD, Karen.
Ziele für weitere Ausstellungen sind bereits formuliert, so wollen Susane Schumacher und Lars Schumacher ihren Arbeiten gern in Südkorea vorstellen und wenn der Transport der Bilder gelingt, gibt es irgendwann auch eine Ausstellung in einer Antarktis – Forschungsstation, der Bellingshausen-Station.

Beliebte Posts aus diesem Blog

Postkunst auf Festival in Polen - PO-MOSTY 2025

In einer Welt, die von digitalen Reizen überflutet wird, wirkt Mail Art fast wie ein poetischer Anachronismus – und doch ist sie aktueller denn je. Auf dem diesjährigen internationalen Festival der visuellen Künste PO-MOSTY WIELOKULTUROWOŚCI in Częstochowa und Zawiercie nimmt Mail Art - Postkunst, eine besondere Rolle ein: als Medium der Verbindung, als künstlerischer Brief zwischen Kulturen und als stiller Protest gegen das Vergessen. Was ist Mail Art?  Mail Art – oder Postkunst – ist eine Kunstform, die seit den 1960er Jahren existiert und sich über das Versenden von Kunstwerken per Post definiert. Es geht nicht nur um das Objekt selbst, sondern um den Akt des Sendens, des Teilens, des Kommunizierens. In Zeiten von Algorithmen und automatisierten Nachrichten ist Mail Art ein zutiefst menschlicher Ausdruck. Mail Art auf dem Festival: Brücken aus Papier - Im Rahmen von PO-MOSTY 2025 wurde ein internationales Mail-Art-Projekt initiiert, das Künstler:innen aus über 40 Ländern einlädt...

Fluxus 2025 – Ja, dann ist das so!

Fluxus 2025 – Ja, dann ist das so! Eine Ausstellung zwischen Chicago und Hannover – ein Zustand im Fluss. Fluxus ist mehr als ein Kunstbegriff – es ist eine Haltung, ein Impuls, ein Widerspruch gegen das Etablierte. Seit den frühen 1960er-Jahren steht Fluxus für die Auflösung von Grenzen: zwischen Kunstformen, zwischen Künstler:innen und Publikum, zwischen Kunst und Leben selbst. Der Begriff, geprägt von George Maciunas, bedeutet „fließen“ – und genau dieses Prinzip zieht sich durch die Geschichte und Gegenwart der Bewegung. Nach der eindrucksvollen Präsentation in Chicago im August 2025, bei der die Chicago Danztheatre Ensemble zur Bühne für Installationen, Performances und interaktive Momente wurde, setzt sich die Reise von Fluxus nun in Hannover fort. Am 6. und 7. September 2025 öffnet die Kunst & Musik Etage Hannover ihre Türen für die Ausstellung „Fluxus 2025 – Ja, dann ist das so!“, Initiiert von Lars Schumacher die im Rahmen des renommierten ZINNOBER Kunstfestivals gezeigt w...

Goethe-Institut e. V. - Nachrichten aus der Bildenden Kunst in Deutschland

Nachrichten aus der Bildenden Kunst in Deutschland 48 Stunden Kunst – eine Symbiose (05.10.2012) Vom 5. bis 7. Oktober 2012 wird das Sofaloft in Hannover-Südstadt zum achten Mal 48 Stunden lang mit Kunst in sämtlichen Varianten bespielt. In der achten Ausgabe der Veranstaltung „48 Stunden“ in Hannover bewarben sich die Künstler nicht zu einem festen Thema sondern mussten mit den Zahlen 1925132915195 umgehen können. Ein System nennt Veranstalter Ralf Sommer die Vorgabe. Die Künstler, die enträtseln sollten, was die Zahlen bedeuten – das Ergebnis hieß „Symbiose“ – suchten sich im Anschluss einen Symbiosepartner. So entstanden ungewöhnliche Künstler-Kombinationen wie zum Beispiel Maler und Tänzer, Schriftsteller und Fotograf oder Musiker und Produktdesigner. Die Ergebnisse dieser Symbiose können in einer 48 Stunden langen Ausstellung betrachtet werden. Unter anderem präsentieren der Bildhauer Frederik Krahforst und der Fotograf Lars Schumacher die Installation FEM – eine audiovisuelle ...