Direkt zum Hauptbereich

FRONT OF STAGE – INTERNATIONALE AUSSTELLUNG IN BELGRAD

„Front of Stage“ bedeutet oftmals ein Zugang ganz nah an die Bühne mit bester Sicht auf den Künstler; oftmals werden direkte Eintrittskarten dafür verkauft. Personen, überall in Europa mit dem Wunsch die Band Depeche Mode ganz nah zu erleben, sind auf einem Kunstwerk, der Front of Stage – Collage vereint. Vom ersten offiziellen Konzert der Tour in Nizza, zum ersten Konzert der Gruppe in Serbien bis hin zu den treuen Fans in Berlin in die Stadt in der die Gruppe einige Aufnahmen in ihrer Karriere verwirklichte.

Es sind 72 einzelne Fotografien und zusammen ein Ganzes – die Front of Stage Collage entstand 2013 in mehreren europäischen Städten anlässlich der Depeche Mode Tour und zeigt verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Nationen. Die Idee zu dieser “Sozialen Skulptur” hatte Lars Schumacher. Nach einer ersten Präsentation anlässlich der 48 Stunden Kunstausstellung in seiner Heimatstadt Hannover, im vergangenen Oktober, folgte im vergangenen Monat die Internationalen Biennale an der Kunstakademie im rumänischen Timisoara. Am Samstag dem 26. Juli 2014 wird die Collage erstmals in einem der Entstehungsorte, dem serbischen Belgrad ausgestellt. Ein Kontakt zu den Personen auf der Collage besteht noch immer, viele der abgebildeten Personen haben ihr Bild als Profilfoto in den Sozialen Netzwerken eingestellt.

Die Reisen zu den Entstehungsorten [04.05.2013, Nizza; 19.05.2013 Belgrad; 21.05.2013 Budapest; 09.06.2013 Berlin; 17.06.2013 Hamburg; 18.07.2013 Mailand] sind von Schumacher selbst finanziert worden, dennoch besteht an diesem Projekt kein kommerzielles Interesse. Fast zum Selbstkostenpreis ist diese Collage in unterschiedlichen Formaten über das Internet erhältlich. Eine kleinere Version wird in der Ausstellung dieser Tage in Belgrad zu sehen sein.

Das Original in der Größe 100 x 112,5 cm hingegen ist ein einmaliges Werk auf ALU Dibond und noch nicht verkäuflich. Ziel ist es, an allen Entstehungsorten das Werk in einer Ausstellung zu zeigen. Anlass für die Ausstellung in Belgrad ist die „Papergirl – Bewegung“ die mit viel Sympathie sich über den Erdball entwickelt.

Papergirl ist ein Community Straßenkunst -Projekt mit Ursprung in Berlin bei dem ganz im Stile amerikanischer Zeitungsjungs (Paperboys) Kunstrollen vom Fahrrad aus verteilt werden. Die Arbeit von Papergirl – Projekten ist: partizipativ, analog, unkommerziell und impulsiv! Jeder der möchte kann mitmachen, indem er Arbeiten einreicht und/oder beim Verteilen hilft.

Die eingereichten Kunstwerke werden wie eine Zeitung verteilt, aber nicht editiert oder gedruckt, sondern besteht aus künstlerischen Originalen, die gerollt werden. Jede Rolle ist ein Unikat. Man kann die Kunstrollen nicht käuflich erwerben und sie werden nicht an Abonnenten, sondern an zufällige Passanten verteilt. Beim Verteilen vom Fahrrad aus muss man schneller reagieren als man denken kann. Dadurch übernimmt der Zufall eine große Rolle. Es bleibt keine Zeit für Schubladendenken bei der Auswahl der Empfänger.

Der Gedanke, Kunst vom Fahrrad aus zu verteilen, entstand auf der Suche nach neuen Wegen, Kunst unmittelbar und gemeinsam mit Anderen in die Gesellschaft zu tragen. Bevor die Kunst verteilt wird, werden alle eingereichten Beiträge in einer Ausstellung zum Anfassen und Durchblättern für den Besucher präsentiert.

Lars Schumacher freut sich über die Ausstellungsmöglichkeit imKunstraum Medusa in der Altstadt von Belgrad, Gospodar Jevremova 6, 11 000 Belgrad. Die Ausstellung wird organisiert von Papergirl Beograd – Radmila Jeremic und ihrem Team. Der Aufenthalt in Belgrad, einige Tage im Mai 2013, während der Entstehungsphase war sehr besonders, da der Ort außerhalb der „Schengen – Grenzen“ Europas liegt, hatten viele Depeche Mode Fans aus nicht europäischen Ländern eine Möglichkeit die Band live zu erleben und dazu ausgelassen zu feiern. Die Ausstellung läuft vom 26.Juli bis zum 04. August 2014. Und mit etwas Glück wird die Collage ab dem 04. August ein begeisterter neuer Besitzer finden.

Beliebte Posts aus diesem Blog

Postkunst auf Festival in Polen - PO-MOSTY 2025

In einer Welt, die von digitalen Reizen überflutet wird, wirkt Mail Art fast wie ein poetischer Anachronismus – und doch ist sie aktueller denn je. Auf dem diesjährigen internationalen Festival der visuellen Künste PO-MOSTY WIELOKULTUROWOŚCI in Częstochowa und Zawiercie nimmt Mail Art - Postkunst, eine besondere Rolle ein: als Medium der Verbindung, als künstlerischer Brief zwischen Kulturen und als stiller Protest gegen das Vergessen. Was ist Mail Art?  Mail Art – oder Postkunst – ist eine Kunstform, die seit den 1960er Jahren existiert und sich über das Versenden von Kunstwerken per Post definiert. Es geht nicht nur um das Objekt selbst, sondern um den Akt des Sendens, des Teilens, des Kommunizierens. In Zeiten von Algorithmen und automatisierten Nachrichten ist Mail Art ein zutiefst menschlicher Ausdruck. Mail Art auf dem Festival: Brücken aus Papier - Im Rahmen von PO-MOSTY 2025 wurde ein internationales Mail-Art-Projekt initiiert, das Künstler:innen aus über 40 Ländern einlädt...

Fluxus 2025 – Ja, dann ist das so!

Fluxus 2025 – Ja, dann ist das so! Eine Ausstellung zwischen Chicago und Hannover – ein Zustand im Fluss. Fluxus ist mehr als ein Kunstbegriff – es ist eine Haltung, ein Impuls, ein Widerspruch gegen das Etablierte. Seit den frühen 1960er-Jahren steht Fluxus für die Auflösung von Grenzen: zwischen Kunstformen, zwischen Künstler:innen und Publikum, zwischen Kunst und Leben selbst. Der Begriff, geprägt von George Maciunas, bedeutet „fließen“ – und genau dieses Prinzip zieht sich durch die Geschichte und Gegenwart der Bewegung. Nach der eindrucksvollen Präsentation in Chicago im August 2025, bei der die Chicago Danztheatre Ensemble zur Bühne für Installationen, Performances und interaktive Momente wurde, setzt sich die Reise von Fluxus nun in Hannover fort. Am 6. und 7. September 2025 öffnet die Kunst & Musik Etage Hannover ihre Türen für die Ausstellung „Fluxus 2025 – Ja, dann ist das so!“, Initiiert von Lars Schumacher die im Rahmen des renommierten ZINNOBER Kunstfestivals gezeigt w...

13. Kunstbiennale von Ziguinchor Z’Arts 2024

Internationale Mail-Art-Ausstellung in Ziguinchor, Senegal Im Rahmen der 13. Ziguinchor Z’Arts Kunstbiennale 2024 präsentierte die Künstlerresidenz Kuyam Baa in Casamance zusammen mit den renommierten Künstlern Hervé Alexandre und Omar Bouki Camara vom 19. bis 28. Dezember 2024 eine internationale Mail-Art-Ausstellung zum Thema Afrikanische Porträts. Diese einzigartige Kunstinitiative ist eine Premiere in Westafrika. Was ist Mail Art? Mail Art, eine Kunstbewegung, die 1962 vom amerikanischen Künstler Ray Johnson ins Leben gerufen wurde, nutzt den Postweg als kreatives Medium. Briefe und Umschläge verwandeln sich in künstlerische Ausdrucksformen, wodurch diese Bewegung eine Alternative zu traditionellen Kunstformen darstellt. Mail Art fördert den internationalen Austausch zwischen Künstlern aus aller Welt, geprägt von großer Freiheit in Techniken und Ausdrucksformen wie Fotografie, Malerei oder Collage.