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Weiterer Erfolg für junge Filmemacher


Das Festival des jüngsten Films, die 7. Hamburger Film- und Videoschau, veranstaltet vom Arbeitskreis Film und Video, der Staatlichen Landesbildstelle Hamburg, sowie dem BSJB-Referat Kultur- und Medienarbeit präsentierte am Freitag in der Hamburger Markthalle die Highlights dieser zweitägigen Schau. Die Burgdorfer Filmemacher Lars und Leif Schumacher waren mit drei Filmen: „Route 66“, „Zooropa“ und dem Siegerfilm des Festivals „Kurt`s End“ vertreten.

Premiere des Films „Kurt`s End“ war am Donnerstagabend, wobei auch der Darsteller dieses
Films, Stefan Heuer, zusammen mit einem der Regisseure an der Diskussionsrunde im
Forum teilnahm. Parallel zu dem Festival wurden Ausschnitte aus Filmen und die Festival-
Diskussionsrunde durch den Offenen Kanal Hamburg im Fernsehen präsentiert.
Jugendliche, die sich in ihren Filmen mit ihrer Umwelt, ihren Gedanken und Gefühlen
beschäftigen und ihren Zweifeln Ausdruck verleihen, gerade diese Beiträge wurden bei dem
Hamburger Filmfestival berücksichtigt.

Filme, die vielleicht eine neue Jugendkultur aufzeigen. So handelt der Siegerfilm der Burgdorfer Filmemacher über „Suizidale, Exzesse in hygienischen Grauzonen“ – eben über das Schicksal von Kurt Cobain, Sänger der Gruppe Nirvana.

In der Beurteilung der Veranstalter heißt es: „Mit dem Film – „Kurt`s End“ – einer wohldurchdachten Mischung aus eigenen Bildern und vom Fernsehen übernommenen, ist es den Filmemachern gelungen, einerseits über das Schicksal von Cobain betroffen und andererseits die zugrunde liegende soziale Problematik aufzuzeigen und bewusst zu machen“. Denn Kurt Cobain war nicht nur der Sänger von Nirvana, er war mit seinen Texten ein wichtiges Sprachrohr für Gedanken und Gefühle von vielen Jugendlichen.

Veröffentlicht am: 05.10.1994 im Marktspiegel

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